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Kundenstamm
TIP
Der Kundenstamm ist die zentrale Anlaufstelle für alle Informationen zu Ihren Geschäftspartnern. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur langfristigen Geschäftsbeziehung begleitet Sie dieses Modul bei der strukturierten Verwaltung Ihrer Kundendaten.
In Argon ERP ist der Kundenstamm mehr als nur eine Adressverwaltung. Er bildet das Fundament für Ihre gesamte Geschäftsbeziehung - von der Angebotserstellung über die Auftragsabwicklung bis hin zur individuellen Preisfindung. Durch die Integration mit allen anderen Modulen haben Sie jederzeit den vollständigen Überblick über Ihre Kundenbeziehungen.
Übersicht
Abbildung 1: Das Kunden-Dashboard zeigt alle wichtigen Informationen auf einen Blick.
Das Dashboard ist Ihre Kommandozentrale für die Kundenbeziehung. Auf einen Blick sehen Sie, was gerade passiert und wo Handlungsbedarf besteht. Die integrierte Kartenansicht zeigt Ihnen nicht nur, wo Ihr Kunde sitzt, sondern ermöglicht auch die direkte Routenplanung für Ihren nächsten Besuch.
Was läuft gerade?
Sechs Kennzahlen zeigen Ihnen sofort den aktuellen Stand der Geschäftsbeziehung. Sie sehen auf einen Blick, wie viele Aktivitäten laufen (2), welche Aufträge noch offen sind (14) und ob Angebote auf Entscheidung warten (1). Auch anstehende Termine, Reklamationen und die Umsatzplatzierung werden direkt angezeigt.
Wie entwickelt sich der Umsatz?
Die Umsatzgrafik zeigt Ihnen die Entwicklung über das Jahr im Vergleich zum Vorjahr. So erkennen Sie Trends und saisonale Schwankungen sofort. Drei wichtige Kennzahlen helfen bei der Bewertung: Der aktuelle Monatsumsatz, die Entwicklung der letzten 12 Monate und der Wert der offenen Aufträge (hier: 36.508 Euro bei einem Gesamtwert offener Aufträge von 167.968 Euro).
Was ist zuletzt passiert?
Im Aktivitätsfeed auf der rechten Seite sehen Sie chronologisch alle Interaktionen mit dem Kunden. Neue Notizen fügen Sie direkt hier hinzu, ohne den Bildschirm wechseln zu müssen. Mit den Filtern "Heute", "Offen", "Wichtig" und "Alle" haben Sie immer genau die Informationen im Blick, die Sie gerade brauchen.
Unten finden Sie kompakt alle Ansprechpartner und Lieferadressen - ideal, wenn Sie schnell jemanden erreichen oder eine Lieferung planen müssen.
Kundendaten
Abbildung 2: Die Kundendatenmaske - strukturiert und übersichtlich.
Hier pflegen Sie alle Stammdaten, die für die Geschäftsbeziehung wichtig sind. Die Maske ist logisch aufgebaut und führt Sie durch alle relevanten Informationen - von der Adresse über Zahlungsbedingungen bis zu individuellen Preisvereinbarungen.
Aufbau der Kundendaten
Die Datenerfassung folgt einem logischen Aufbau, der Sie von den Grunddaten zu den spezifischen Geschäftsinformationen führt.
Tags und Kundenadresse
Mit Tags können Sie Ihre Kunden flexibel kategorisieren - ideal für gezielte Marketingaktionen oder Vertriebsanalysen. Die Adressfelder umfassen neben den Standards auch separate Eingabemöglichkeiten für Telefon, Mobil, Fax und Website.
Allgemeine Informationen
Die Kundennummer ist und bleibt der zentrale Schlüssel zu allen Kundeninformationen. Der Kundenstatus zeigt Ihnen, ob ein Kunde aktiv ist oder gesperrt wurde. Mit der Kundenart unterscheiden Sie zwischen Endkunden, Händlern oder anderen Geschäftspartnern.
Der ABC-Schlüssel hilft Ihnen, Ihre Kunden nach Wichtigkeit zu sortieren. A-Kunden sind dabei Ihre Umsätzstärksten Partner. Bei mehreren Mandanten im System ordnen Sie hier auch die Mandantenzugehörigkeit zu. Für europäische Geschäfte ist die Ust-ID ein wichtiges Pflichtfeld.
Voreinstellungen für die Auftragserfassung
Hier sparen Sie Zeit bei der Erfassung neuer Aufträge. Alle hier hinterlegten Werte werden automatisch vorgeschlagen, wenn Sie einen neuen Auftrag für diesen Kunden anlegen. Von der Auftragsart über die Versandart bis zur Währung - einmal eingestellt, immer richtig vorbelegt.
Preiskonditionen
Individuelle Preisvereinbarungen pflegen Sie ebenfalls hier. Ein genereller Kundenrabatt wird automatisch bei allen Positionen berücksichtigt. Über Preisgruppen und -stufen können Sie noch differenziertere Preismodelle abbilden.
Die wichtigsten Felder im Detail
Kundennummer
Die Kundennummer ist das Herzstück der Kundenverwaltung. Sie kann numerisch (z.B. 10001) oder alphanumerisch (z.B. ABC-001) aufgebaut sein. Wichtig ist nur: Jede Nummer darf nur einmal vergeben werden. In allen anderen Modulen greifen Sie über diese Nummer auf die Kundendaten zu.
Kundenstatus
Hier legen Sie fest, ob mit dem Kunden aktiv gearbeitet werden kann. Ein gesperrter Kunde kann zwar angezeigt, aber nicht für neue Vorgänge verwendet werden - praktisch bei temporären Zahlungsproblemen oder wenn eine Geschäftsbeziehung ruht.
Kundenadresse
Die Adressdaten sind mehr als nur Postanschrift. Bei der Firma tragen Sie die offizielle Bezeichnung ein, wie sie auch auf Rechnungen erscheinen soll. Name und Vorname beziehen sich auf Ihren Hauptansprechpartner.
Neben der Standard-Postanschrift (Straße, PLZ, Ort) können Sie auch Postfachadressen hinterlegen. Die Kontaktdaten wie Telefon, E-Mail und Website halten Sie immer auf dem aktuellen Stand. Besonders wichtig: Das Feld Sprache bestimmt, in welcher Sprache alle Dokumente erstellt werden.
Weitere wichtige Einstellungen
Der ABC-Schlüssel hilft Ihnen bei der Priorisierung. A-Kunden bekommen vielleicht mehr Aufmerksamkeit im Vertrieb, während bei C-Kunden standardisierte Prozesse greifen.
Bei Unternehmen mit mehreren Geschäftsbereichen ordnen Sie über den Mandanten zu, welcher Bereich für diesen Kunden zuständig ist.
Die Voreinstellungen für die Auftragserfassung sind echte Zeitsparer. Einmal eingestellt, werden Auftragsart, Versandart, Lieferzeit und Währung automatisch vorgeschlagen. Gerade bei internationalen Kunden erspart die richtige Währungseinstellung viel Arbeit.
Erweiterte Kundendaten
Abbildung 3: Weitere wichtige Einstellungen für die Geschäftsbeziehung.
Wer betreut den Kunden?
Die Felder Betreuer und Außendienst regeln die Zuständigkeiten. So weiß jeder im Team sofort, wer Ansprechpartner ist. Bei Terminen oder Besuchen werden die eingetragenen Mitarbeiter automatisch informiert.
Wie wird gezahlt und geliefert?
Die Zahlungsbedingung legt fest, wann Ihre Rechnung bezahlt werden muss - ob sofort, in 14 oder 30 Tagen. Bei der Lieferbedingung geht es darum, wer die Transportkosten trägt und wann das Risiko übergeht.
Individuelle Preise
Manche Kunden bekommen Sonderkonditionen. Ein genereller Kundenrabatt wird automatisch bei allen Artikeln abgezogen. Über Preisgruppen können Sie noch differenzierter arbeiten - etwa unterschiedliche Preise für Großhändler und Einzelhändler.
Anbindung an die Buchhaltung
Die Felder für Rechnungsdebitor und Fibu-Debitor sorgen dafür, dass die Daten sauber an Ihre Finanzbuchhaltung übergeben werden. Einmal richtig eingestellt, läuft die Verbuchung automatisch.
Kunden-Artikel Beziehung
Abbildung 4: Welche Artikel bekommt der Kunde zu welchen Konditionen?
Hier sehen Sie auf einen Blick alle Artikel, die Sie mit diesem Kunden handeln. Das Besondere: Sie können für jeden Kunden individuelle Artikelnummern und Bezeichnungen hinterlegen.
Warum ist das wichtig?
Viele Kunden haben eigene Artikelnummern in ihrem System. Wenn Ihr Artikel 12345 beim Kunden als "ABC-789" geführt wird, tragen Sie das hier ein. Bei der nächsten Bestellung findet das System automatisch den richtigen Artikel - egal welche Nummer der Kunde verwendet.
Was zeigt die Übersicht?
Die Tabelle listet alle relevanten Informationen auf: Ihre Artikelnummer, die Bezeichnung aus Ihrem Artikelstamm, die kundenspezifische Nummer und Bezeichnung. Zusätzlich sehen Sie den Artikelstatus (z.B. "Prio 1 - geprüft") und welcher Lieferant standardmäßig für diesen Artikel verwendet wird.
Mit der Option "Nur gelistete Artikel liefern" können Sie festlegen, dass an diesen Kunden ausschließlich die hier aufgeführten Artikel verkauft werden dürfen - ideal für Rahmenverträge oder wenn Artikel erst freigegeben werden müssen.
Kundenpreise
Abbildung 5: Individuelle Preislisten für jeden Kunden.
Preise sind oft Verhandlungssache. Deshalb können Sie jedem Kunden individuelle Preislisten zuweisen. Das System zeigt Ihnen dabei nur die aktuell gültigen Listen an.
Wie funktioniert die Preiszuordnung?
In der Übersicht sehen Sie alle aktiven Preislisten. Mit einem Klick weisen Sie die passende Liste zu. Das System prüft automatisch, ob das aktuelle Datum im Gültigkeitszeitraum liegt - abgelaufene oder noch nicht gültige Listen werden ausgeblendet.
Preise effizient verwalten
Drei Funktionen machen die Preispflege besonders einfach:
Mit "Preislisten bearbeiten" passen Sie bestehende Listen an oder erstellen neue. Ideal, wenn ein Kunde Sonderkonditionen aushandelt.
Die "Bulk-Edit" Funktion ist ein echter Zeitsparer: Ändern Sie Preise für mehrere Kunden gleichzeitig. Perfekt für allgemeine Preiserhöhungen oder wenn eine Kundengruppe dieselben Konditionen bekommt.
Über den Link zur Preislistenübersicht gelangen Sie zur zentralen Verwaltung aller Preislisten im System.
Automatische Preisfindung
Das Schöne an diesem System: Bei der Auftragserfassung ermittelt Argon automatisch den richtigen Preis. Erst wird die kundenspezifische Preisliste geprüft, dann eventuelle Rabatte angewendet. Sie müssen sich um nichts kümmern - die richtigen Preise werden automatisch gezogen.
Erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten
Natürlich gibt es noch viele weitere Einstellungsmöglichkeiten, die je nach Geschäftsmodell wichtig werden können.
Kunden-Hierarchie und Struktur
Bei größeren Unternehmen mit mehreren Standorten oder Tochtergesellschaften können Sie komplexe Strukturen abbilden. Die Branchenzuordnung hilft bei der Analyse, welche Wirtschaftszweige besonders erfolgreich sind. Über Kundengruppen und -klassen schaffen Sie Ordnung - etwa "A-Kunden über 250.000 Euro Jahresumsatz" oder "Neukundengruppe".
Externe Nummern und Referenzen
Viele Geschäftsbeziehungen erfordern die Verwaltung verschiedener Nummernkreise. Die Fremd-Kundennummer ist die Nummer, unter der Sie beim Kunden geführt werden. GLN/ILN brauchen Sie für elektronischen Datenaustausch. Spezielle Behördenkennungen wie BGA-Nummern sind in bestimmten Branchen Pflicht.
Internationale Geschäfte
Bei Exporten müssen oft Zollpapiere erstellt werden. Im System können Sie hinterlegen, ob für diesen Kunden ein Ursprungszeugnis oder eine EUR.1-Erklärung benötigt wird. Das erspart Nachfragen bei jeder Lieferung.
Wer kümmert sich um den Kunden?
Die Zuständigkeiten sind klar geregelt: Der Betreuer ist der Hauptansprechpartner im Innendienst. Der Außendienst besucht den Kunden regelmäßig und erhält dafür oft eine Provision.
Finanzielle Rahmenbedingungen
Hier legen Sie wichtige finanzielle Parameter fest. Das Kreditlimit begrenzt den offenen Saldo - sobald dieser Wert erreicht ist, werden neue Aufträge gesperrt. Bei Sammelrechnungen fassen Sie mehrere Lieferungen in einer Rechnung zusammen. Factoring-Kunden werden speziell gekennzeichnet, damit die Rechnungen an den Factor gehen.
Die Anbindung an die Finanzbuchhaltung erfolgt über die Debitorennummern. Diese sorgen dafür, dass alle Buchungen auf den richtigen Konten landen.
Dokumente automatisch versenden
Moderne Geschäftsprozesse laufen digital. Sie können einstellen, welche Dokumente automatisch per E-Mail versendet werden sollen. Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen - alles kann automatisch rausgehen. Das spart Zeit und der Kunde hat seine Unterlagen sofort.
Lieferung flexibel gestalten
Manche Kunden möchten ihre Ware in Teillieferungen, andere bestehen auf kompletter Lieferung. Hier stellen Sie ein, was erlaubt ist. Auch Toleranzen können Sie definieren - etwa wenn bei Schüttgut 10% mehr oder weniger geliefert werden darf.
Zahlungskonditionen im Detail
Die Zahlungsbedingung kann sehr detailliert sein: "20 Tage 2% Skonto, 30 Tage netto" bedeutet, der Kunde bekommt 2% Nachlass bei Zahlung innerhalb von 20 Tagen. Die Zahlungsart regelt, wie gezahlt wird - Vorkasse bei Neukunden, Rechnung bei etablierten Partnern.
Besondere Genehmigungen
In regulierten Branchen brauchen Kunden oft spezielle Erlaubnisse. Die Betriebserlaubnis mit Ablaufdatum wird hier hinterlegt. Das System kann Sie warnen, wenn eine Erlaubnis abläuft.
Bankdaten sicher verwalten
IBAN und BIC werden natürlich auch gespeichert - mit automatischer Prüfung auf Gültigkeit. So vermeiden Sie Tippfehler, die zu Rückläufern führen könnten.
Dokumente
Abbildung 6: Alle wichtigen Unterlagen an einem Ort.
Hier sammeln Sie alle Dokumente, die zu diesem Kunden gehören - von Verträgen über Produktbilder bis zu technischen Zeichnungen. Alles ist zentral verfügbar und geht nicht verloren.
Was gehört hier rein?
Typischerweise finden Sie hier Projektvereinbarungen, Rahmenverträge, technische Spezifikationen oder auch Fotos von gelieferten Produkten. Die Vielfalt ist groß - das System nimmt alle gängigen Dateiformate.
Ordnung behalten
Mit der Filterfunktion nach Medientyp finden Sie schnell, was Sie suchen. Die Sortierung nach Erstellungsdatum hilft, die aktuellste Version eines Dokuments zu finden. Je nach Vorliebe können Sie zwischen Kachel- und Listenansicht wechseln.
Der große Vorteil: Bei jedem Kundengespräch haben Sie alle Unterlagen griffbereit. Kein langes Suchen in verschiedenen Ordnern mehr.
Leads
Abbildung 7: Alle Verkaufschancen im Blick behalten.
Leads sind potenzielle Geschäfte, die noch nicht zu einem festen Auftrag geworden sind. Hier verfolgen Sie alle Verkaufschancen bei diesem Kunden - vom ersten Kontakt bis zum Vertragsabschluss.
Was zeigt die Lead-Übersicht?
Jeder Lead bekommt eine ID und einen sprechenden Titel. Der Geschäftswert zeigt das potenzielle Volumen. Der Status "Offen" und die Phase "Angebot in Bearbeitung" sagen Ihnen genau, wo Sie im Verkaufsprozess stehen.
Wichtig ist auch die Zuordnung: Alexis Sollner ist der verantwortliche Sachbearbeiter, Philip Maluch ist als Teilnehmer eingetragen. So weiß jeder, wer involviert ist.
Verkaufspipeline im Griff
Die Phasen-Anzeige zeigt Ihnen visuell, wie weit der Lead fortgeschritten ist. Von der ersten Anfrage über die Angebotserstellung bis zum Abschluss - Sie sehen sofort, wo es hakt oder wo Nachfassen nötig ist.
Durch die systematische Erfassung können Sie auch Prognosen erstellen: Wie viele Leads werden voraussichtlich zu Aufträgen? Welches Volumen ist in der Pipeline?
Reklamationen
Abbildung 8: Aus Problemen lernen und Kunden zufriedenstellen.
Reklamationen gehören zum Geschäft - wichtig ist der professionelle Umgang damit. Hier erfassen Sie alle Beschwerden und Qualitätsprobleme strukturiert.
Reklamationen richtig verwalten
Jede Reklamation bekommt eine eindeutige ID und einen beschreibenden Titel. Der Status zeigt, ob die Reklamation noch offen oder bereits erledigt ist.
Besonders wichtig ist die Team-Zuordnung: Peter Seifert ist der Hauptverantwortliche, aber Alena Schwerdtner und Kenny Tonn sind ebenfalls involviert. So geht nichts unter und jeder weiß, was zu tun ist.
Die Pipeline "Großkunden" zeigt, dass diese Reklamationen mit erhöhter Priorität behandelt werden. Der Fortschrittsbalken visualisiert, wie weit die Bearbeitung vorangeschritten ist.
Aus Fehlern lernen
Das Schöne an der systematischen Erfassung: Sie können Muster erkennen. Gibt es wiederkehrende Probleme? Bei welchen Produkten häufen sich Beschwerden? Diese Erkenntnisse fließen in die Qualitätsverbesserung ein.
Besuchsberichte
Abbildung 9: Besuchsberichte-Dashboard mit Kennzahlen und Analyse.
Dashboard-Übersicht
Das Besuchsberichte-Dashboard bietet eine umfassende Analyse der Kundenbetreuung mit drei zentralen Kennzahlenbereichen:
Zufriedenheit
- Gesamtwert: 0,7 von 5,0
- Kategorien: Sehr gut (67%), Gut (0%), Befriedigend (0%), Ausreichend (0%), Mangelhaft (0%), Ungenügend (0%)
Gesprächsatmosphäre
- Gesamtwert: 3,7 von 5,0
- Verteilung: Sehr entspannt (33%), Angenehm (0%), Sachlich (33%), Angespannt (0%), Schlecht (33%)
Situation
- Gesamtwert: 3,3 von 5,0
- Kategorien: Sehr zufrieden (33%), Zufrieden (0%), Sachlich (33%), Unzufrieden (0%), Verärgert (33%)
Besuchsfrequenz-Analyse
Das Balkendiagramm "Besuchsdauer (Tage) pro Monat" zeigt die Verteilung der Kundenbesuche über das Jahr, mit einem deutlichen Peak im Januar (ca. 18 Tage) und geringerer Aktivität in den Folgemonaten.
Abbildung 10: Detaillierte Besuchsberichte-Liste mit Bewertungen.
Besuchsberichte-Details
Die Detailansicht zeigt individuelle Besuchsberichte:
- Berichts-Nr.: Eindeutige Identifikation
- Zeitraum: Von/Bis-Datumsangaben für mehrtägige Besuche
- Besuchsgrund: Zweck des Termins
- Bewertungsdimensionen:
- Kundenzufriedenheit: Farbkodierte Bewertung
- Situation des Kunden: Einschätzung der Kundenlage
- Gesprächsatmosphäre: Bewertung der Interaktion
- Potenzialeinschätzung: Geschäftspotenzial
Die systematische Erfassung ermöglicht eine datenbasierte Bewertung der Kundenbeziehung und unterstützt strategische Entscheidungen in der Kundenbetreuung.
Angebote
Abbildung 11: Umfassende Angebotsverwaltung und -verfolgung.
Der Angebote-Bereich bietet eine vollständige Übersicht aller Verkaufsangebote mit detaillierter Nachverfolgung:
Angebotsdaten
- AngebotsNr: Eindeutige Angebotsnummer
- Versions-Nr.: Versionierung für Angebotsaktualisierungen
- Datum: Angebotserstellung
- Status: Bearbeitungsstand
- Summe Netto: Angebotswert
- Plz: Lieferort-Information
- Ort: Zielort der Lieferung
- Angebotsstitel: Projektbezeichnung
Angebotsverfolgung
- Gültig bis: Verfallsdatum des Angebots
- Sprache: Dokumentensprache
- Ansprechpartner: Kundenkontakt
Die systematische Angebotsverfolgung ermöglicht eine effektive Nachfassstrategie und unterstützt die Conversion-Rate-Optimierung.
Textbausteine
Abbildung 12: Kundenspezifische Textbausteine für verschiedene Dokumententypen.
Das Textbausteine-Modul ermöglicht die Verwaltung kundenspezifischer Standardtexte für verschiedene Dokumententypen:
Dokumentenspezifische Textbausteine
Angebotskopftext / Angebotsfußtext: Standardformulierungen für Angebotsdokumente Auftragskopftext / Auftragsfußtext: Einheitliche Texte für Auftragsbestätigungen
Packscheinkopftext / Packscheinfußtext: Lieferschein-Standardtexte Lieferscheinkopftext / Lieferscheinfußtext: Versanddokument-Formulierungen Rechnungskopftext / Rechnungsfußtext: Rechnungs-Standardtexte
Vorteile der Textbausteine-Verwaltung
- Konsistenz: Einheitliche Kommunikation in allen Dokumenten
- Effizienz: Automatische Textübernahme reduziert manuellen Aufwand
- Individualisierung: Kundenspezifische Anpassungen möglich
- Compliance: Standardisierte rechtliche Formulierungen
Die Textbausteine werden automatisch in die entsprechenden Dokumente eingefügt und können bei Bedarf für spezifische Situationen angepasst werden.
Auftragsverlauf
Abbildung 13: Chronologischer Auftragsverlauf mit Status-Verfolgung.
Der Auftragsverlauf bietet eine umfassende Historie aller Kundenaufträge:
Auftragsdaten
- AuftragsNr: Eindeutige Auftragsnummer
- Auftragsart: Art des Auftrags
- Datum: Auftragsdatum
- Kunden-Bestell-Nr.: Kundenreferenz
- Status: Aktueller Bearbeitungsstand
Auftragsverfolgung
Die chronologische Darstellung ermöglicht:
- Vollständige Auftragshistorie: Alle Kundenaufträge in zeitlicher Reihenfolge
- Status-Tracking: Aktuelle Bearbeitungsstände aller Aufträge
- Referenz-Verknüpfung: Zuordnung zu Kundennummern und internen Referenzen
- Zeitraum-Analyse: Auftragsverteilung über verschiedene Perioden
Die Integration mit anderen Modulen ermöglicht direkten Zugriff auf Lieferungen, Rechnungen und weitere auftragsbezogene Dokumente.
Lieferungen
Abbildung 14: Detaillierte Lieferhistorie mit Chargen- und Mengenverfolgung.
Das Lieferungen-Modul bietet eine vollständige Übersicht aller Warenlieferungen an den Kunden:
Lieferdaten
- LieferscheinNr: Eindeutige Lieferung-Identifikation
- Lieferdatum: Versanddatum
- Artikelnummer: Gelieferte Produkte
- Artikelbezeichnung: Produktnamen
- Chargen-Nr.: Chargenrückverfolgung
- Verfall: Haltbarkeitsdatum
- Liefermenge: Gelieferte Stückzahl
Besondere Funktionen
Chargen-Rückverfolgung: Vollständige Nachverfolgung für Qualitätssicherung und Compliance Verfalldatum-Überwachung: Automatische Überwachung der Haltbarkeit Besteller-Information: Zuordnung zu internen Bestellern Mengen-Tracking: Präzise Mengenerfassung für Bestandsführung
Integration mit Supply Chain
Die Lieferungsdaten sind eng mit anderen Modulen verknüpft:
- Warehouse-Module: Bestandsführung und Kommissionierung
- Chargenrückverfolgung: Vollständige Produkthistorie
- Transportaufträge: Logistik-Integration
Die detaillierte Lieferhistorie unterstützt Kundenservice, Qualitätsmanagement und regulatorische Anforderungen durch lückenlose Dokumentation aller Warenlieferungen.
Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass dieses Handbuch eine ergänzende Orientierung bietet, jedoch keine ERP-Einführung ersetzt. Für eine korrekte Nutzung und die passgenaue Abbildung Ihrer betrieblichen Abläufe empfehlen wir die Teilnahme an unseren Schulungen oder Workshops.